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Besucht man den Botanischen Garten im April, kann man eventuell etwas enttäuscht sein,
denn viele Flächen sind zu
dieser Zeit noch recht kahl.
Frühlingsblüher sind naturgemäß eher klein
und wollen von aus der Nähe entdeckt werden. Hinzu kommt, dass er kein
Schaugarten ist mit Hunderten von Tulpen und Vergissmeinnicht als
Saisonbepflanzung, sondern der Universität angeschlossen ist und seinen
Schwerpunkt in der Darstellung natürlicher Lebensräume hat.

Die meisten Beete sind im April noch verdammt kahl,
links die Rabatten am Eingang rechts das Areal neben dem Tropenhaus
 gleich am Eingang einige Erythronium ...
rechts blaßgelbe Verwandte des Buschwindröschens: Anemone lipsiensis
 weißes Tränendes Herz (Dicentra spectabilis) ...
einheimische Schlüsselblume (Primula veris)

Kuhschelle (Pulsatilla vulgaris) ... und Kaiserkrone (Fritillaria
imperialis).

Weidenblättrige Birne (Pyrus salicifolius) und Felsenbirne (Amelanchier
lamarkii)

Hier der Gräsergarten, teilweise stehen noch vorjährige Grasbüschel.
Unter der Kiefer leuchten Perlhyazinthen (Musacari armeniacum)
Hier sind wir in Nordamerikas Sumpfzypressenwald

Zu Füßen der Sumpfzypressen hat sich eine Kolonie Straußfarn (Matteucia)
ausgebreitet. links die Luftwurzeln der Sumpfzypressen
 am Ende des Baches eine Sumpfzone mit
der "Swamp
Lantern" (Lysichiton americanus ), ein Stück
weiter
entfernt rot blühendes Trillium
Japangarten

links eine Zierkirsche im Gegenlicht ... rechts
ein mit Carex gesäumter Pfad im oberen Teil mit einer
blühenden Camelie
 Zierkirsche und Tulpenmaglolie (Magnolia soulangiana)
 links die Staudenpflanzung am Bachlauf, der Weg endet am Bauerngarten

im Bauerngarten blühen Goldlack (Erysimum), hohe Schlüsselblume
(Primula
elatior) und Silberpfennig
(Lunaria annua)
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