Sandfrauchens Garten
Unsere zwei Gartenhäuschen

Auf unserem Grundstück stehen zwei Gartenhäuser. 
Eins hat mein Vater gebaut, das andere GG und ich.

   


Ich beginne mit unserem Gartenhaus
sprich GG und meins.

Wir haben das Haus 1996 nach eigenen Vorstellungengeplant und gebaut. 
Es begann damit, dass ich gebrauchte Altbaufenster bekommen konnte.  Wir haben also sechs Doppelfenster rangeschafft und sie erst einmal über Winter gelagert.  Die vielen Fenster waren uns wichtig,  wir wollen schließlich was vom Garten sehen, und so haben wir das Gartenhaus rund um die Fenster konstruiert.   


...

Der uralte Ohrensessel ist mein Lieblingsplatz. Bei Sonnenschein öffne ich das Fenster, lege die Füße aufs Fensterbrett und schaue in die  Runde.   Von März bis Oktober benutzen wir unser Gartenhäuschen als unser zweites Wohnzimmer, ohne Telefon und Fernsehen - aber wenn wir mögen mit Musik. 
   


Bei Regen flüchte ich mich hinein ins Trockene und freu mich, dass ich meinem Garten trotzdem so nah sein kann. Hier der Blick durch die Tür auf das gegenüber liegende Halbmondbeet.
  


Im Sommer weicht der Sessel einer Liege, denn so können wir ab und an mal im Gartenhaus schlafen.  Gibt es einen größeren Luxus als mitten im Grünen aufzuwachen?


Die unteren Bilder von 1996 zeigen das Gartenhaus im Bau.
 



Zuerst haben wir 10 Betonsockel sind eingegraben,  
(GG damals noch mit Rauschebart und Matte ;-) )
 

     

Darauf  dann ein Rahmen aus Bohlen. ( die Katzenleiter war zu irgendetwas nütze, hab vergessen wozu)
 


Es folgten die senkrechten Pfosten.
  


Und hier sind die Fenster zur Probe in die Fächer eingepasst.
  


  
Während GG  das Haus gebaut hat und ich dabei nur Handlanger-dienste getan hab,  waren die Fenster meine Aufgabe. Sie  waren in ziemlich rottem Zustand.  Ich hab sie alle abgebrannt, diverse Scheiben ersetzen müssen und sie schließlich lackiert 


  
Von der Dachkonstruktion gibt es leider kein Bild. Heutzutage frage ich mich, warum ich nicht mehr Fotos gemacht hab.
Ich hab eine Zeichnung gemacht, die veranschaulicht, wie das Gartenhaus konstruiert ist.



Seit dem Bau unseres Gartenhauses sind 8 Jahre ins Land gegangen, und seit dem sind uns noch ein paar Wünsche eingefallen:

Wunsch Nr.1   ich möchte mehr Regenwasser .
Wunsch Nr.2   wir möchten einen überdachten Sitzplatz.

Die Bilder von 2004 bis 2006 erzählen Euch die laaange Geschichte von der Erfüllung unserer Wünsche.
 


Hier ein Vorher-Bild, die Ecke zwischen Apfelbaum und Haus wurde kaum genutzt, im Zweifelsfall als Abstellplatz.


Deutzie und Forsythie musten weichen - statt dessen kamen drei weitere Tonnen



Da die Tonnen kein schöner Anblick sind, werden sie zu 1/3 in der Erde versenkt und in Reihe geschaltet.
Was man hier nicht sieht, ist die Tatsache, dass die rechte Tonne größer ist, als die anderen und daher tiefer in der Erde sitzt.
Wenn das Wasser verbraucht ist, sammelt sich der Rest in der großen Tonne.

 
Hier die Konstruktion des Regenwasserdepots als Schemazeichnung
Soweit sind wir im Herbst 2004 gekommen: die Tonnen sind in Reihe geschaltet und der künftige Sitzplatz ist abgegrenzt.


  
Weiter geht´s im Jahr 2005 mit der Verkleidung der Tonnen und dem Bau der Überdachung
.
Über der Tonne rechts entsteht eine Klappe zum Wasserschöpfen.


 Die Abdeckung der Tonnen soll später als Abstellfläche oder auch als Sitzbank genutzt werden.
Auch wenn das Projekt erst halb fertig ist, das Leben besteht nicht nur aus Heimwerken und so wird das trockene
Plätzchen unter dem neuen Dach schon gern genutzt.


Endspurt in den Herbstferien, eine Schicht Mutterboden wird abgetragen, mit Sand aufgefüllt und gepflastert.


Sommer 2006, endlich haben wir Zeit, die Tonnen auch von vorn zu verschalen.
So sieht das fertige Wasserdepot aus.

Die Überdachung  wird durch eine Windfeder ergänzt und das Kunststoffdach mit Sonnenschutz-Stoffbahnen kaschiert.
 

 
 

...  und nun Mom´s Gartenhaus


Mom nutzt ihr Gartenhaus hauptsächlich als Stauraum für Gartenmöbel und Gartengeräte. 
Mein Vater hat es Anfang der Achtziger gebaut. Da mein Vater inzwischen nicht mehr lebt, ist es nun unsere 
Sache, das Haus zu Streichen - und ich muss zugeben, wir waren nicht unbedingt wild auf diese Arbeit.
Im Urlaub kam uns dann die Idee, es blau zu streichen, und mit der Aussicht auf eine optische Verschönerung 
stieg auch die Motivation.  ;-)

     
So sah das Gartenhaus ursprünglich aus. Ein Teil der alten, braunen Farbe ist aber schon abgeschliffen. 
Auf dem rechten Bild sieht man den Windfang, von dort führt eine Tür in den Hauptraum und eine zweite Tür in einen kleinen Abstellraum. Wir mussten immer wieder feststellen, dass der Eingang durch den Windfang ziemlich unpraktisch ist, wenn man mal den großen Schredder oder den Rasenmäher herausholen will, zumal auch noch eine Stufe zu überwinden ist. 
Daher haben wir beschlossen die Tür an die Front zu verlegen.

 
                                                        
Hier könnt Ihr GG bei der Arbeit zusehen. :-)
  



So sah das Gartenhaus dann im Oktober 2003 aus. Die Tür fehlt noch - sie ist noch in Arbeit - daher dieser hübsche Vorhang in der Tür.  



Da wir ja blutige Laien sind, haben wir für die Tür eine große Sperrholzplatte genommen und darauf "Hamburger Fußleisten" mit Profil aufgeleimt/geschraubt. 
Das bemalen war meine Aufgabe. Irgendwann, kurz vor Weihnachten, war endlich auch die Tür fertig.
 


Anleitung für die Schablonenmalerei auf der Tür
  

...
 

 

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